1. Veneers

Veneer ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche – vor allem von Frontzähnen – aufgebracht wird. Die Haftschale besteht aus Keramik (Porzellan). Abgesehen von seltenen Allergien gegen das Befestigungsmaterial stellt der Einsatz von Keramik-Veneers in der Regel keine gesundheitliche Gefährdung dar, weil das Keramikmaterial eine sehr hohe Bioverträglichkeit hat. Probleme gibt es nur bei sehr massiv fluoridiertem Zahnschmelz. Außerdem bergen die notwendigen Einschleifmaßnahmen das Risiko einer chronischen Pulpitis (Zahnmarkentzündung), über das aufgeklärt werden muss.Mit Veneers können leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen korrigiert werden. Durch Veneers erhalten die sichtbaren Oberflächen der Zähne ein optimiertes Aussehen, und auch die Zahnfarbe wird bei diesem Verfahren individuell korrigiert. In der Regel werden bei ihrem Einsatz alte Kunststofffüllungen oder Eckenaufbauten entfernt.



2. Airflow

Oft finden sich auf Zähnen unschöne Verfärbungen durch Tee, Kaffee, rotem Traubensaft, Wein oder Rauchen. Diese meist dunklen Auflagerungen werden im Rahmen der Professionellen Zahnreinigung mittels eines Pulverstrahlgerätes - dem Airflow - entfernt. Diese gründliche Zahnreinigung erfolgt im Rahmen der Vorsorge (der Prophylaxe). Sie kann aber auch jederzeit aus optischen, ästhetischen Gründen einzeln durchgeführt werden. Airflow verbessert jedoch nicht nur das Aussehen der Zähne, sondern auch die Mundgesundheit. Alle bakteriellen Zahnbeläge werden gründlich entfernt. Bei der Airflow-Reinigung wird ein Gemisch aus Wasser und Spezial-Salz (Soda) auf die Zähne gesprüht, dadurch wird der Zahn einerseits gereinigt und andererseits gehärtet. Die Neuauflagerung von Zahnstein oder Verfärbungen wird wirkungsvoll verzögert. Am Ende sind die Zähne glatt und frisch und fühlen sich auch so an. Ziel der zahnärztlichen Prophylaxe ist eine Reduktion der schädlichen Bakterien, die sich in den Zahnbelägen und im Zahnstein befinden, auf ein Maß, bei dem keine Schäden mehr im Körper angerichtet werden können. Ein optisch ebenso schöner Nebeneffekt ist die gleichzeitige Mitentfernung von Verfärbungen (Tee, Kaffee, Nikotin). Anschließend werden die so gesäuberten Flächen poliert um ein Wiederanhaften der Beläge zu erschweren. Je nach Konsum von Tee, Kaffee u.a. muß diese Reinigung 1 - 2 mal pro Jahr wiederholt werden, um die "weißen" Zähne zu erhalten. Auf Wunsch können wir Ihnen die gereinigten Zahnflächen fluoridieren. Dies kann mit Hilfe einer Schiene erfolgen, auf der sich ein Fluorgel befindet. Oder die gereinigten Zahnflächen erhalten einen Fluorid-Lack. Fluor macht die Zähne widerstandsfähiger und fördert die Remineralisierung des Zahnschmelzes. Dadurch können die Bakterien nicht so leicht in den Zahn dringen. Es verhindert darüber hinaus die Säureproduktion von kariesverursachenden Bakterien und schützt damit die Zähne vor ihrem "Angriff". Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass eine professionelle Zahnreinigung alle sechs Monate in Kombination mit systematischer häuslicher Zahnpflege ausreicht, um die Zähne gesund zu erhalten. Die regelmäßige Air-Flow Behandlung kann die schädlichen Bakterien um über 50 Prozent reduzieren (gegenüber zehn bis 20 Prozent durch die häusliche Zahnreinigung).



3. Bleaching

Grundsätzlich ist bei von dem Patienten vorgebrachten Wünschen der Zahnaufhellung zu beachten, dass nicht alle Veränderungen der Zahnfarbe durch im Zahn liegende Verfärbungen bedingt sind. Vor Anwendung von Zahnaufhellungsmaßnahmen ist eine gründliche Reinigung der Zahnoberfläche (professionelle Zahnreinigung) notwendig, um alle auf der Zahnoberfläche vorhandenen Anlagerungen bzw. Verfärbungen durch Nahrungs- und Genussmittel gründlichst zu entfernen. Nach Anwendung dieser Therapie sind in den meisten Fällen deutliche ästhetische Veränderungen schon beseitigt. Auch gilt es vor der Anwendung von Zahnaufhellungsmaßnahmen darauf zu achten, dass das Gebiss kariesfrei ist und keinerlei Symptome für Zahnbetterkrankungen, wie Zahnfleischbluten oder Zahnfleischtaschen, zu finden sind. Vorhandene Karies, insbesondere an den zu bleichenden Zähnen, ist unbedingt vor Beginn der Zahnaufhellung durch Füllungsmaßnahmen zu beseitigen. Ferner sind vorhandene Zahnfüllungen oder Verblendungen aus Keramik oder Kunststoffen von vorhandenen Kronen oder Brücken nicht durch eine Zahnaufhellung zu beeinflussen. So muss der Patient darüber aufgeklärt werden, dass im Nachgang an eine Zahnaufhellung unter Umständen umfangreiche Maßnahmen zur Neuherstellung von Füllungen oder auch Kronen bzw. Brücken notwendig sein können. Insgesamt gilt, dass das zu erwartende Ergebnis mit dem Patienten ausführlich besprochen werden muss. Tote Zähne bzw. Zähne, die durch eine Wurzelkanalbehandlung und eine nachfolgende Wurzelfüllung versorgt worden sind und häufig Verfärbungen aufweisen, können ebenso aufgehellt werden. Durch Aufhellungsmethoden, die darin bestehen, dass das Aufhellungspräparat in den Zahn eingebracht wird, kann unter Umständen eine aufwendigere Kronenversorgung oder die Herstellung von Verblendschalen (Veneers) vermieden werden. Fazit: Vor einer Bleichtherapie sollte der Zahnarzt zur Abklärung geeigneter Maßnahmen aufgesucht werden.

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